Der
Ort Rettwitz ist so hinter einem Waldstück
auf der Höhe südlich von Krakendorf versteckt,
dass ihn niemand findet, der von ihm nichts weiß.
So bietet der im Jahre 1199 erstmalig erwähnte
Ort eine herrliche Aussicht bis zum Glockenturm
bei Weimar oder zum Paulinenturm bei Bad Berka.
Selbst Goethe soll Rettwitz gekannt haben. Daher
der Name " Goethetal" für das im
Südwesten des Ortes steil abfallende Tal.
Rettwitz hat die Form eines zweizeiligen Straßendorfes
mit verhältnismäßig breitem Innenraum.
Die Dorfkirche ist eine spätromanische Anlage,
an der vor allem der sehr alte Turm auffällt.
Dieser gilt als einer " der am besten durchgebildeten
romanischen Chortürme von 1200 bis 1250".
Die Einwohner des Ortes haben im Jahr 1999 die 800
- Jahr- Feier ihres Ortes gefeiert.
Viele Besucher kamen in den kleinen Ort um den Festumzug
zu bewundern. Mit dem Nachbarort im Tal " Krakendorf
" war Rettwitz viele Jahre eine Gemeinde, heute
sind beide Dörfer Ortsteile der Stadt Blankenhain.
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