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| Ortsteil
Lotschen |
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Lotschen |
erste
urkundliche
Erwähnung |
1450 |
Einwohnerzahl
(Stand: 08/2009) |
113 |
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Ortsteilbürgermeister |
Alf Schmutzler |
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Lotschen
ist ein kleines Straßendorf von nur 250 m
Länge. Abweichend von den regional üblichen
Bebauungsformen liegt ein Teil der Wohngebäude
nicht an der Straße , sondern an der Rückseite
der Gehöfte.
Die Kirche im ummauerten Friedhof wurde unter Verwendung
des gotischen Chorturms im 18. Jahrhundert neu gebaut,
wobei der Turm eine barocke Haube erhielt.
In den letzten Jahren haben die Einwohner des Ortes
ihre Kirche wieder restauriert.
Auch die Glockenanlage wurde pünktlich zum
Kirchweihfest 2003 repariert. Fast 1800 € waren
dafür nötig, die die kleine Kirchgemeinde
mit Unterstützung durch den Ortsverein aus
eigener Kraft finanzierte.
Wen wundert es da wenn die Einwohner von Lotschen
dem Klang der Glocke in diesem Jahr mit besonderer
Freude lauschen.
Geschichte des Windrades Lotschen:
- Errichtung um 1890, Antrieb ausschließlich durch Windkraft
- 1956 wurde der Antrieb auf Diesel umgestellt
- kurz darauf Umrüstung auf Elektroenergie
- Betrieb und Wartung des Windrades bis in die 60er Jahre
- Mitte der 80er Jahre war eine Rekonstruktion angedacht, die jedoch nicht durchgeführt wurde
- 2000 Kauf des Windrades einschließlich Flurstück 116/3 vom Freistaat Thüringen durch den Ortsverein Lotschen 1997 e.V.
- 2000 erste Sanierungsmaßnahmen am Mastsockel durch den Ortsverein Lotschen 1997 e.V. durch Eigenleistung und Zuschüsse des Thüringer Denkmalamtes
- 2001 - 2002 Entrostung, Neuverschraubung und Anstrich des Mastes durch Ortsverein Lotschen 1997 e.V.
- 2004 Fertigstellung durch Eigenleistung und mit Hilfe staatlicher Zuschüsse
- Gesamtkostenaufwand ca. 10.000,00 €
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