| Krakendorf
liegt in einem Nebentälchen der Schwarza,
durch das die Straße von Lengefeld über
Hochdorf nach Thangelstedt führt. Über
eine 1 km lange Ortsverbindungsstraße ist
Krakendorf auch von der Landesstraße Blankenhain
- Tannroda erreichbar.
Der Ort wurde im Jahre 1217 erstmalig erwähnt.
Stein- und bronzezeitliche Funde, besonders eine
am Bornberg, östlich vom Ort geborgene bronzene
Absatz- Axt, deuten auf eine vorgeschichtliche
Ansiedlung in der Ortsflur hin.
Außerhalb des Ortes findet sich die Siedlung
Trauschenmühle, uns bekannt als die Krakendorfer
Mühle. Mitten im Dorf, am Anger, ein wenig
am Hang gebaut, steht die Kirche des Dorfes. Ihre
Geschichte reicht nach ihren ältesten Teilen
bis in das 15. Jahrhundert zurück. Die Kirche
war Filiale von Lengefeld, seit 1833 von Thangelstedt,
heute von Hochdorf.
Die Schule des Ortes war seit dem 18. Jahrhundert
nachweisbar und hatte noch 1945 nur einen Lehrer.
Heute besuchen die Kinder des Ortes die Schulen
in Blankenhain und in Bad Berka.
Die Kleinkinder besuchen den Kindergarten im nahe
gelegenen Thangelstedt.
Krakendorf ist Ortsteil der Stadt Blankenhain
und gemeindlich mit Rettwitz verbunden.
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